Einwohnergemeinde Obersteckholz
Kanton Bern
Willkommen
Behörden Politik
Verwaltung
Bildung Schulen
Gewerbe
Vereine, Freizeit, Kultur
Portrait
Gemeindewappen und Geschichte
Zahlen und Fakten
Aktuelles
Portrait

 

Obersteckholz …lebenswert

 Obersteckholz liegt zwischen Langenthal und Melchnau.

Obersteckholz hat keinen eigentlichen Dorfkern. Eher könnte man von kleinen Weilern sprechen. Der Dorfcharakter darf und soll als bäuerlich bezeichnet werden, wobei noch 16 Landwirtschaftsbetriebe vorwiegend Milchwirtschaft betreiben und 5 Landwirtschaftsbetriebe sind ohne Milchproduktion. Die Käserei auf dem Kleben, wo Emmentaler-Käse hergestellt wurde, ist ab 01. Mai 2003 und die Poststelle, welche noch im Dorf betrieben wurde, ist seit 01. Juli 2003 geschlossen. Die tägliche Post wird von Melchnau aus verteilt. Auch der Dorfladen ist seit Herbst 2004 geschlossen.

 
Heute bringen zwei Schreinereien, eine Elektroinstallationsfirma, ein Ofenbauer, eine Werkzeugschärferei, eine Mechanische Werkstatt, ein Transport- und Carunternehmen, eine Autofahrschule und eine Firma, die sich mit elektrotechnischen Steuerungen befasst einige wenige gewerbliche Arbeitsplätze ins Dorf. Die meisten Steckholzer gehen jedoch ausserhalb der Gemeindegrenze ihrer Arbeit nach.
 
Als wichtiges Problem der Zukunft wurde die zunehmende Ueberalterung der einheimischen Bevölkerung erkannt. Seit 1980 hat sich der Anteil der Jungen (1 - 19-Jährige) von 29% auf 19% zurückgebildet, dafür ist der Anteil der über 65-Jährigen von 19% auf 22% gestiegen. 
Der Anteil der berufstätigen Schicht (20 - 64-Jährige) hat zwar prozentual von 51% auf 59% zugenommen, die Verschiebung zur Ueberalterung ist jedoch unverkennbar.
 
In Obersteckholz legt man deshalb grossen Wert darauf, dass bestehende Bauernhäuser sinnvoll um- und ausgebaut werden können. Auch ein gesundes Wachstum ist in Obersteckholz wichtig, weshalb im Kuhnhubel und Kleben im Jahr 2006 7850 m2 Bauland geschaffen wurde. Die in letzter Zeit steigende Nachfrage nach freiem Bauland, vorallem von Interessenten aus der näheren Umgebung, hat den Gemeinderat weiter dazu bewogen, ein Siedlungsentwicklungskonzept für die Jahre 2010 – 2030 zu schaffen, welches als Sofortmassnahme die Einzonung der weitgehend überbauten Gebiete Habcherig und Winkel in die Dorfzone vorsieht. Im Zeitraum 2015 bis 2020 sollen die Baulücken in der Dorfzone Habcherig geschlossen und im Zeitraum 2020 bis 2027 soll die Erweiterung der Bauzone im Kuhnhubel gegen Südwesten vollzogen werden.
 
Mit diesen Massnahmen will der Gemeinderat erreichen, dass Obersteckholz weiterhin als selbständige Gemeinde, Schulstandort und lebenswerten Wohnort bestehen kann.

 

 

WillkommenBehörden PolitikVerwaltungBildung SchulenGewerbeVereine, Freizeit, Kultur